Die künstlerische Verarbeitung des Heimatbegriffs

Heimat in der Literatur

Nicht erst seit der Flüchtlingskrise in Europa und dem Erstarken rechter politi­scher Gruppierungen ist Heimat ein wichtiges Thema – und das nicht nur in der Politik. Ob nun Kunst, Philosophie oder Sport, Heimat lässt sich aus den Blick­winkeln vieler verschiedener Fachbereiche beleuchten. Auch die Literatur spielt in der Diskussion und Betrachtung von Heimat eine wichtige Rolle. Wie kaum ein anderes Medium dient sie dazu, Erfahrungen, Beobachtungen und Meinun­gen niederzuschreiben und sie mit anderen zu teilen. Literatur, die sich mit Heimat auseinandersetzt, gab es quasi schon immer. So schrieb etwa Theodor Fontane in seiner Ballade Unterwegs und wieder daheim: „Die Welt, die fremde, lohnt mit Kränkung,/ Was sich, umwerbend, ihr gesellt;/ Das Haus, die Heimat, die Beschränkung,/ Die sind das Glück und sind die Welt.“

Bis heute hat die Beschäftigung mit Heimat nicht nachgelassen. Begibt man sich in den Neuerscheinungs- und Bestseller-Ranglisten auf die Suche, so fällt schnell auf, dass dort immer wieder Werke auftauchen, die sich mit dem Thema auseinandersetzen. Ein Beispiel dafür ist Juli Zehs Roman Unterleuten, der 2016 zu den meistverkauftesten Bücher gehörte und sich anhand eines fiktiven Dorfes in Brandenburg mit dem Thema auseinandersetzt. Auch Sachbücher wie Das Kind in dir muss Heimat finden von Stefanie Stahl, das sich im März 2017 weit oben in der Spiegel-Bestsellerliste wiederfand, zeigen, dass Heimat nicht nur im fiktiven Bereich bearbeitet wird und auf Interesse stößt. Zu den Werken autochthoner Autoren gesellen sich gerade in den letzten Jahren vermehrt auch Werke von allochthonen Autoren, d. h. Personen, die selbst bzw. deren Eltern aus unterschiedlichen Gründen aus ihrem Geburtsland emigriert und daher mit zwei Kulturen aufgewachsen sind. Darunter sind bekannte und bereits prämierte Autoren wie Navid Kermani, aber auch unbekannte Namen wie zum Beispiel Shida Bazyar, die 2016 ihren Debütroman Nachts ist es leise in Teheran ver­öffentlichte, der die Flucht aus dem Iran und die Rückkehr dorthin aus den Au­gen mehrerer Generationen schildert.

Der Begriff Heimat wird keineswegs einheitlich verwendet, auch nicht in der Li­teratur. Wie schon die Begriffsgeschichte zeigt, haben sich im Laufe der Zeit verschiedene Aspekte gebildet, die im Begriff Heimat zusammenfallen. Heimat als fester Ort mit geregelten Traditionen sowie Heimat als individuell gesetzter Begriff stehen sich dabei häufig als übergeordnete Konzepte gegenüber. In diesem (teilweise gekürzten und bearbeiteten) Aufsatz, den ich Anfang 2017 als Abschluss der Übung “Heimat heute” schrieb, geht es darum, wie das Thema Heimat in der zeitgenössischen deutschsprachigen Literatur verarbeitet wird. Dabei wird die These verfolgt, dass Heimat ein zunehmend individuell-reflexiv behandelter Be­griff ist. Als Grundlage der Analyse dienen drei fiktionale Romane allochthoner Schrift­steller/innen, deren Heimatkonzepte analysiert und einander gegenübergestellt werden. Die Analyse beschränkt sich hierbei auf die Hauptfiguren, die auch im Wesentlichen als Träger des jeweiligen Heimatkonzeptes fungieren oder mit ihnen konfrontiert werden. Eine grobe Orientierung bei den möglichen Konzepten erfolgt an der Zusammenstellung sozio-psychologischer Kategorien von Maike Schroeter, die sich intensiv dem Gegenstand gewidmet hat. Natürlich ist aufgrund der schieren Menge an Literatur eine Ver­allgemeinerung nicht möglich, was hier allerdings auch nicht das Ziel sein soll. Vielmehr geht dar­um, mögliche Ten­denzen festzustellen.

Um dem Thema „Heimat heute“ gerecht zu werden, wurden drei Romane aus­gewählt, die 2016 erschienen sind. Dazu zählen: Weil wir längst woanders sind von Rasha Kayat, Wieso Heimat, ich wohne zur Miete von Selim Özdogan und Am Ende bleiben die Zedern von Pierre Jarawan. Die Autorin Rasha Kayat ist in Dortmund geboren, wuchs in Saudi-Arabien auf und kehrte mit elf Jahren wie­der nach Deutschland zurück. Selim Özdogan ist Sohn türkischer Eltern und in Köln geboren. Pierre Jarawan ist Sohn eines libanesischen Vaters und einer deut­schen Mutter, wurde aber in Jordanien geboren, wohin seine Eltern nach dem Bürgerkrieg geflohen waren. Mit drei Jahren kam er nach Deutschland. Die Auswahl beschränkt sich deshalb auf allochthone Schriftsteller/innen, weil ich es spannend finde, wie gerade diese Personen, die durch Geburt, Flucht oder Aus­wanderung selbst in besonderer Weise mit Heimat konfrontiert werden, künstlerisch damit umgehen.

Rasha Kayat: Weil wir längst woanders sind

Rasha Kayats Roman schildert den Besuch des einunddreißigjährigen Basil Sayyed bei seiner Schwester Layla, die sich nach knapp zwanzig Jahren Aufent­halt in Deutschland dazu entschieden hat, in ihr Geburtsland Saudi-Arabien zu­rückzukehren, wo sie nun im Begriff ist, zu heiraten.

Weil wir längst woanders sind

Weil wir längst woanders sind

Basil, der Ich-Erzähler des Romans, ist als Kind eines Arabers und einer Deut­schen in Jeddah, Saudi-Arabien geboren, aber bereits im Kindesalter nach Deutschland gekommen, wo er in Hamburg lebt. Zusammengefasst konstituiert sich Heimat für ihn – in Anlehnung an Schroeter – als ein Stück schöne, heile, aber inzwischen vergangene Welt mit seiner Familie. Auf formaler Ebene wird dies durch die Struktur des Romans angedeutet, dessen Haupthandlung immer wieder von Rückblicken unterbrochen wird. Die Rückblicke beginnen bereits im ersten Kapitel, in dem eine Kindheitserinnerung mit seinen deutschen Großeltern und Layla geschildert wird, und ziehen sich durch Basils gesamten Aufenthalt in Saudi-Arabien. Gleichwohl Deutschland und Saudi-Arabien bzw. Hamburg und Jeddah die räumlichen Fixpunkte in Basils Leben sind, ist Heimat für ihn keines­wegs mit einem Ort verbunden. Betrachtet man die Erinnerungen näher, so ist festzustellen, dass sich fast alle um ein positives Erlebnis mit seiner Fami­lie drehen, sei es mit den deutschen Großeltern im Garten oder mit einem Cou­sin, mit dem er sein arabisches Haus erkundet. Wichtig ist in diesem Fall die Familie bzw. das Erlebnis, nicht der Ort. Fester Teil seiner Erinnerungen ist sei­ne Schwester Layla, mit der er ein sehr enges Verhältnis pflegt. Von ihren Hei­ratsplänen ist er nicht angetan; nicht nur, weil er um die wenigen Rechte der Frau in Saudi-Arabien weiß, sondern vor allem aufgrund seiner Be­fürchtung, dadurch seine Heimat zu verlieren, wie er nach vollzogener Ehe­schließung zwi­schen Layla und ihrem Mann deutlich macht: „Wenn man Abschied nimmt von Sommern und Kindheiten, von dem Ewigkeitsring, der wir sind, sie und ich, dann zerfällt die Zeit, zerfällt und wird zu etwas Neuem. Etwas Neuem für Layla und Rami. Meine Zeit bleibt stehen, liegt auf dem Boden, in kleinen Stücken.“
Mit Laylas Weggang aus Deutschland, ihrer Heirat und dem Annehmen neuer Sitten bricht sie als letzte unmittelbare Bezugsperson und Teilnehmerin seiner Er­innerungen weg. Die schöne, heile Welt existiert für ihn nun endgültig nur noch in der Vergangenheit. Das Konzept von Heimat als Verlusterfahrung wird an dem Punkt besonders auffällig. Passend dazu endet der Roman mit einem letzten Kindheitsrückblick an einen Familien­ausflug in Saudi-Arabien. Die Figur Basil der Jetzt-Handlung tritt ganz hinter seiner Erinnerung zurück.
Laylas Einstellung gegenüber Heimat wird nur in einem einzigen Gespräch mit Basil ausführlich erläutert. Darin offenbart sie, dass sie in Deutschland nie das Gefühl hatte, ir­gendwo hinzugehören. Stattdessen hätten die Menschen sie ge­zwungen, sich für eine Seite zu entscheiden, wobei diese ihre eigene Seite so oder so als die bessere betrachteten. Zudem fühlte sie sich aufgrund ihrer Her­kunft dazu gebracht, Muslime in Schutz zu nehmen, ohne selbst auf Religion und dergleichen Wert zu legen. In Saudi-Arabien hingegen, das sie ein „echtes Zu­hause” nennt, werde sie so angenommen wie sie sei, ohne sich dort recht­fertigen zu müssen.
Für Layla be­steht Heimat somit vorrangig in Akzeptanz und Zugehörigkeit. Auch wenn damit ein Ortswechsel verbunden ist, ist ihr Heimatbegriff nicht ört­lich begrenzt. Vielmehr liegt Heimat für sie in der Mentalität der Menschen.

Selim Özdogan: Wieso Heimat, ich wohne zur Miete

Özdogans Roman, dessen Titel das Thema Heimat bereits humoristisch aufgreift, dreht sich um den vierundzwanzigjährigen Krishna Mustafa, der für ein halbes Jahr von Freiburg nach Istanbul geht, um dort seine Identität zu finden. Krishna hat eine deutschstämmige Mutter und einen türkischen Vater und ist in der Türkei geboren. Im Alter von sechs Jahren kommt er mit seiner Familie nach Deutschland, wobei sich der Vater schon nach kurzer Zeit von der Familie trennt und zurück in die Türkei zieht. Der konkrete Auslöser für Krishnas Aufenthalt in der Türkei ist der Vorwurf seiner Freundin, dass er seine Identität noch nicht ge­funden habe, weswegen sie sich von ihm trennt. Identität und Wurzeln sind zwei Schlüsselbegriffe, die im Roman Verwendung finden und auf unterschiedliche Heimatkonzepte referieren. Identität verweist auf etwas Individuelles, Wurzeln dagegen beziehen sich metaphorisch auf den Ursprung einer Person, also etwas örtlich und kulturell Festgelegtes. Der Begriff Heimat fällt immer dann, wenn es um einen Ort geht, beispielsweise als Krishna darüber sinniert, dass er als Heimat die Geburtsstadt seines Vaters angibt, obwohl er noch nie dort war, oder als sei­ne Bekannte Nesrin Heimat als „der Ort von dem deine Vorväter stammen“ defi­niert. In dieser Verwendung ist er dem Begriff Wurzeln nahe, womit sich insgesamt ein individuell-persönliches (Begriff Identität) und ein festgelegtes Heimat­konzept (Begriff Wurzeln, Heimat) gegenüberstehen.

Wieso Heimat, ich wohne zur Miete

Wieso Heimat, ich wohne zur Miete

Krishna ist mit beiden Konzepten konfrontiert, kann aber wenig mit ihnen an­fangen: „Ich habe meine Identität ja nie verloren, warum sollte ich sie dann su­chen? Und was ist mit Wurzeln? Was hat meine Identität mit Wurzeln zu tun?“ Nichtsdestotrotz ist er gewillt, sich mit seinem vorübergehenden Wohnort zu be­schäftigen, wozu er etwa Moscheen besucht und Zeit mit seinen türkischen Mit­bewohnern verbringt. Während seines Aufenthaltes lernt er verschiedene Auf­fassungen des Heimatbegriffs kennen. So erklärt ihm eine Frau, dass es keine Wurzeln gebe, sondern dass das Leben eine Brücke sei, „auf der man die ganze Zeit hin- und herfährt, bis man keinen Sprit mehr hat.“ Sie steht einem fest­gelegten Heimatkonzept diametral entgegen, Heimat besteht für sie in Bewe­gung und Veränderung. Für seine Mitbewohnerin Esra gibt es dagegen keine Identität, nur Liebe, die für sie Heimat ausmacht.
Letztlich kommt Krishna zu der Einsicht, dass er niemanden nach seiner Identi­tät fragen kann, da jeder sie – wegen ihres individuellen Konzeptes – zwangs­läufig aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet. Obwohl er die Türkei durch­aus als sei­nen Geburtsort anerkennt, fühlt er sich keiner bestimmten Volks­gruppe zugehörig. Zudem lehnt er es ab, sich zu ändern, um seinen Wurzeln näher zu sein. Sein Nicht-Entscheiden für ein Heimatkonzept mündet darin, dass er sich weder als Türke noch als Deutscher fühlt und auch sein Vater kommt in einem Gespräch kurz vor seiner Abreise zu dem Schluss, dass er weder Türke noch Deutscher sei, sondern „jemand zwischen zwei Ufern“. Eine Bewertung beider Konzepte findet nicht statt.

Pierre Jarawan: Am Ende bleiben die Zedern

Am Ende bleiben die Zedern erzählt die Geschichte von Samir El-Hourani, der in den Libanon reist, um dort seinen verschwundenen Vater zu suchen. Samirs Eltern stammen beide aus dem Libanon, von wo sie wegen des Bürgerkriegs 1982 nach Deutschland fliehen. Knapp zehn Jahre später verlässt der Vater ohne eine Nachricht und scheinbar grundlos die Familie, was vor allem Samir sehr mitnimmt. Nachdem er mehr als zwanzig Jahre erfolglos damit verbracht hat, seinen Vater zu suchen, beschließt er, in den Libanon zu reisen und ihn dort aufzuspüren.
Samirs Vorstellung von Heimat ist vor allem mit seinem aus dem Libanon stammenden Vater verbunden. So erklärt ihm dieser bereits in jungen Jahren, dass er (Samir) zwar in Deutschland geboren, aber kein Deutscher, sondern Libanese sei. Samir, der ein sehr enges Verhältnis zu seinem Vater pflegt, übernimmt diese rein örtlich gebundene Sichtweise von Heimat. Heimat ist für ihn der Ort, wo man herkommt, in seinem Fall der Libanon, gleichwohl er bis zu seiner Suche noch nie dort gewesen ist. So stellt er etwa kurz nach seiner Ankunft fest:

Am Ende bleiben die Zedern

Am Ende bleiben die Zedern

“Ich bin hier. In Beirut. Zum ersten Mal in meinem Leben. Alles ist fremd und neu und mir doch auf seltsame Weise vertraut. Als begegne man einem nahestehenden Menschen wieder, nach langer Zeit. Heimat, denke ich. Das hier ist Heimat. Hier sind meine Wurzeln.”
Trotzdem erkennt er, dass es unterschiedliche Heimatbegriffe geben kann. Für seine Freundin Yasmin etwa, deren Eltern ebenfalls Libanesen sind, ist nicht der Libanon die Heimat, sondern Deutschland. Aus der Tatsache, dass Samir den Ort, den er als Heimat bezeichnet, nie gesehen hat, ergibt sich ein weiteres Heimatkonzept, nämlich Heimat als Sehnsucht. Bereits im Jugendalter ist es sein Wunsch, den Libanon zu sehen und dort zu leben. Alles, „was arabisch klingt, riecht oder schmeckt“, empfindet er als „Ruf der Heimat“. Diese beiden Heimatkonzepte finden schließlich ihren Ausdruck in Samirs Reise in den Libanon, um dort seinen Vater zu suchen, dessen Auf­finden bereits zuvor sein Leben eingenommen hat. Dort muss er allerdings feststellen, dass seine Heimat anders ist als in seinen Vorstellungen. Hier schwingt also auch das Konzept von Heimat als Ideal mit.

Schlussbemerkung: Die Heimatkonzepte

Wie die Arbeit gezeigt hat, scheint eine klare Tendenz für eine individuell-reflexiven Verwendung des Heimatbegriffs nicht vorzuliegen. Dass es diese Verwendungsmöglichkeit generell gibt, hat vor allem die Analyse von Weil wir längst woanders sind deutlich gemacht: Dort liegen zwei unterschiedliche Heimatkonzepte vor, die durch die beiden Hauptfiguren vertreten werden. Für die Figur Basil ist Heimat ein Stück schöne, heile Welt mit seiner Familie, die je­doch vergangen und verloren ist und – vor allem nach der Hochzeit seiner Schwester – unwiderruflich nur noch in Erinnerungen besteht. Für Layla besteht Heimat vor­wiegend aus Anerkennung, die sie bei ihrer Familie und generell den Menschen in Saudi-Arabien zu finden glaubt. Die Orte spielen zwar als Wohnorte eine Rol­le, allerdings sind die Heimatbegriffe nicht von ihm abhängig. Sie werden von Figuren individuell gesetzt und reflektiert.
Auch in Wieso Heimat, ich wohne zur Miete gibt es die individuell-reflexive Verwendung des Heimatbegriffs, indem nämlich Heimat mit Identität gleich­gesetzt wird. Dazu stößt jedoch auch das stärker ortsbezogene Konzept Heimat als Verwurzelung. Im Unterschied zu Weil wir längst woanders sind werden an­hand einer Hauptfigur gleich beide Heimatbegriffe thematisiert, die sich un­vereinbar gegenüberstehen. Die hier vorkommenden Orte spielen dement­sprechend nur in Hinblick auf das ortsbezogene Konzept eine Rolle.
Dass Heimat immer noch als festgelegtes Konzept vorkommen kann, ist am stärksten in Am Ende bleiben die Zedern zu sehen. Auch dort treten mehrere Heimatbegriffe auf, die von einer Hauptfigur repräsentiert werden. Heimat wird hier klar als Ort definiert und damit als feste Kategorie, die von Hauptfigur Samir nie an­gezweifelt wird. Aufgrund seiner Lebensgeschichte treten zusätzlich die Kon­zepte Heimat als Sehnsucht und als Idealbild (nach diesem Ort und dieser Kul­tur) auf, wobei alles stark mit der Person seines Vaters in Verbindung gebracht wird.
Zusammenfassend lässt sich also nicht sagen, dass ein festes Heimatkonzept et­was Veraltetes darstellt. Beides wird auch in der aktuellen Literatur benutzt – wenn auch festzustellen ist, dass die Figuren sehr reflektiert mit dem Begriff Heimat umgehen und teilweise mit mehreren Konzepten konfrontiert werden, was es schwer macht, die Konzepte klar zu trennen und sie einer Kategorie zu­zuweisen.

Literaturverzeichnis

PRIMÄRLITERATUR

Jarawan, Pierre: Am Ende bleiben die Zedern. München/Berlin 2016.
Kayat, Rasha: Weil wir längst woanders sind. Köln 2016.
Özdogan, Selim: Wieso Heimat, ich wohne zur Miete. Innsbruck/Wien 2016.

SEKUNDÄRLITERATUR

Emcke, Carolin: Weil es sagbar ist. Über Zeugenschaft und Gerechtigkeit. Frankfurt/M 2013.
Fontane, Theodor: Sämtliche Werke. Bd. 6. Abt. 1, Sämtliche Romane, Erzählungen, Gedichte, Nachgelassenes. Hrsg. von Walter Keitel. München 1998.
Schroeter, Maike: Was ist Heimat? Was ist Fremde? Konstruktionen von Identität am Beispiel von deutsch-französischen Partnerschaften. Oldenburg 2013.

INTERNETQUELLEN

https://www.boersenblatt.net/artikel-jahresbestseller__1_3_.1268519.html (28.03.17)
http://www.duden.de/rechtschreibung/Wurzel#Bedeutung2 (28.03.17)
http://www.duden.de/rechtschreibung/Identitaet (28.03.17)
http://www.spiegel.de/kultur/bestseller-buecher-belletristik-sachbuch-auf-spiegel-liste-a-458623.html (25.03.17)

Und was denkst du dazu?