Mein Tag auf der Frankfurter Buchmesse 2016

Vom 19. bis zum 23. Oktober fand dieses Jahr die Frankfurter Buchmesse statt. Trotz der Nähe (Frankfurt ist weniger als eine Stunde von hier entfernt) habe ich es bisher leider nie geschafft, mal hinzukommen. Dieses Jahr war es dann endlich soweit!

Bereits gegen neun Uhr morgens (am Messesamstag) war ich da, um dem Andrang zu entgehen. Es war allerdings nicht so, dass ich vor verschlossenen Toren stand. Selbst um diese frühe Uhrzeit waren die Hallen schon gut gefülllt.

Das Messegelände in Frankfurt an sich ist ziemlich groß und weiträumig [Wikipedia sagt, es sei nach Hannover das zweitgrößte Messegelände der Welt!]. Für die Buchmesse waren sechs Hallen im Einsatz, die wiederum in zwei bis vier Ebenen eingeteilt sind. Ich kenne die genauen Ausmaße nicht, aber diese Ebenen sind so riesig, dass man eine Weile braucht, um sie durchschritten zu haben!

Bücher, wohin man sieht!

Wie man es von einer Buchmesse erwartet, waren alle großen Buchverlage da, natürlich auch viele kleinere und unbekannte, Zeitungsverlage, Kalenderverlage und viele mehr.

Buchmesse

So viele Menschen!

Eine ganze Halle war mit internationalen Verlagen gefüllt, eine andere mit Literaturagenturen, außerdem gab es Stände von Unternehmen, die weniger mit Büchern zu tun haben (Hermes, Fernsehsender, selbst die Bundesregierung hatte einen Stand). Es wurden nicht nur Bücher ausgestellt, sondern auch Lesungen abgehalten, Interviews geführt und der ein oder andere Promi hat Signierstunden gegeben (ich habe allerdings keinen gesehen).

Der Stand von Suhrkamp

Der Stand von Suhrkamp

Der große Andrang kam wohl erst am Sonntag, aber schon als ich da gewesen bin, war unfassbar viel los! Gerade dort wo, die großen Verlage waren (und in der Mangaecke – so viele Cosplayer!), steht man dicht an dicht in den engen Gängen, es geht nicht vor, nicht zurück, ab und zu bleibt einer stehen, um sich bei den Ausstellern links und rechts zu erkundigen, und es ist laut. Man muss also schon eine gehörige Portion Geduld und Ausdauer mitbringen!

Aufgrund der Reizüberflutung war meine Konzentration leider schnell am Ende. Anfangs war ich bei jedem Stand voller Euphorie, am Ende habe ich sie einfach nur noch zur Kenntnis genommen, was doch etwas schade war. Bestimmt könnte man in jeder Halle einen halben Tag verbringen und hätte dann immer noch nicht alles gesehen.

Fazit

Insgesamt ist mein Eindruck positiv. Schade war nur, dass man keine Bücher kaufen konnte – das ging lediglich am Sonntag. Dafür bekam man jede Menge gratis Zeug, von Lesezeichen über Flyer, Taschen und Gutscheinen. Es gibt sogar Leute, die extra mit Rollkoffern über die Messe laufen, um alles abzustauben, was es umsonst gibt…

Geschenke

Werbegeschenke

Ansonsten kann ich jedem Fan von Büchern ans Herz legen, der Messe einmal einen Besuch abzustatten. Mein letzter wird es sicher nicht gewesen sein!

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